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Hümmling Krankenhaus Sögel
Eine Einrichtung des St. Bonifatius Hospital Verein in Lingen e.V.
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Hümmling Krankenhaus Sögel.
Alle Rechte vorbehalten.

Information zur Intensivstation

Informationen für Angehörige

Liebe Besucher der Intensivstation!

Sie lesen diese Informationen, da ein Verwandter oder Freund auf unserer Intensivstation behandelt und gepflegt werden muß.

Was ist eine Intensivstation?

Eine Intensivstation ist eine mit speziellen Geräten ausgerüstete Einheit, in der die Behandlung und Überwachung kritisch kranker Patienten gewährleistet wird. Durch diese ausgeprägten Möglichkeiten können auf unserer Intensivstation die Patienten ihrer Krankheit angemessen versorgt werden.

Welche Patienten werden auf der Intensivstation behandelt?

Bei uns werden Patienten aus verschiedenen Bereichen des Krankenhauses behandelt. Sie werden von den Normalstationen, der Notaufnahme und dem OP zu uns verlegt. Viele Patienten sind in der Herz- / Kreislauf-, der Atem- und der Nierenfunktion eingeschränkt oder der Salz- / Wasserhaushalt bzw. der Stoffwechsel ist verändert.

Wer gehört zum Intensivteam? Haben die Mitarbeiter des Teams eine spezielle Ausbildung?

Zu unserem Intensivteam gehören Ärzte/innen und Krankenschwestern/-pfleger. Die Ärzte/innen sind Anästhesisten, Internisten oder Chirurgen. Sie besitzen eine spezielle Ausbildung oder langjährige Erfahrung in der Intensivmedizin.
Das Pflegepersonal verfügt ebenso über eine Zusatzausbildung im Bereich der Intensivpflege. Unterstützt werden wir durch Krankengymnasten, Apotheker und unserem Seelsorgeteam. Wenn Sie weitere Begleitung wünschen, wenden Sie sich gerne an das Krankenhausseelsorgeteam.

Welche speziellen Geräte gibt es auf der Intensivstation?

An jedem Patientenplatz ist einer unserer Überwachungsmonitore angebracht. Die Patienten sind über Kabel mit ihm verbunden. Mit Hilfe des Monitors wird eine kontinuierliche Herzschrift erstellt, sowie der Blutdruck und der Sauerstoffgehalt im Blut überwacht. Viele Patientenplätze sind mit medizinischen Geräten (Pumpen) ausgerüstet, durch die die Medikamtenten- und Flüssigkeitsgabe (Infusionen) genau gesteuert werden kann. Einige Patienten werden künstlich beatmet. Ein Beatmungsgerät übernimmt die Atmung des Patienten. Durch den Beatmungsschlauch können diese Patienten im Moment nicht sprechen. Bedingt durch Medikamente schlafen viele von ihnen. Alle Geräte werden vom Intensivteam überwacht.

Warum ist es auf der Intensivstation so laut?

Ihnen werden viele verschiedene Töne (Piepen) auffallen. Diese Alarmtöne dienen der Sicherheit der Patienten und machen die Mitglieder des Intensivteams auf Besonderheiten aufmerksam. Sie erkennen bereits am unterschiedlichen Geräusch, um welche Art Alarm es sich handelt und reagieren entsprechend.

Welche persönlichen Dinge werden benötigt?

Leider können wir aufgrund der räumlichen Enge nur wenige persönliche Dinge des Patienten aufbewahren. Wir möchten Sie bitten, die Toilettenartikel/-tasche (Seife, Zahnpasta/-bürste, Rasierer etc.) mitzubringen. Handtücher und Waschlappen werden von uns zur Verfügung gestellt. Patienten ist es angenehm, mit vertrauten Pflegemitteln versorgt zu werden. Gerne dürfen Sie auch etwas zu Beschäftigung (Buch/Zeitschrift oder Walkman) mitbringen. Ggf. kann auch eine Uhr oder z. B. ein Foto sinnvoll sein.

Wie kann ich meinem Angehörigen helfen?

Das Wichtigste für Ihren Angehörigen ist es, dass Sie für ihn da sind. Natürlich dürfen Sie ihn gerne anfassen, seine Hand halten oder die Wange streicheln. Sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen, geben Sie ihm das Gefühl, nicht alleingelassen zu sein. Da manche Patienten durch die Beatmung nicht sprechen können, versuchen Sie so mit ihm in Kontakt zu treten, dass er/sie auf Fragen mit Ja (Nicken) oder Nein (Kopfschütteln) antworten kann. Auch für Sie bedeutet die Krankheit eines Ihnen nahestehenden Menschen eine schwierige Zeit. Versuchen Sie auch sich selbst zu pflegen und Ihre Kräfte zu schonen. Sie dürfen jederzeit die Intensivstation verlassen um sich in der Besuchercafeteria zu stärken oder um etwas frische Luft zu schnappen.

Wie erfahre ich etwas über den Zustand des Patienten?

Unsere Ärzte dienen Ihnen als Ansprechpartner, um Informationen über den Zustand Ihres Angehörigen zu erhalten. Aus Gründen der Schweigepflicht können wir nur den nächsten Angehörigen des Patienten informieren. Sie können auch telefonisch von uns Auskunft erhalten.

Unsere Telefonnummern sind:  (05952) 209-105  oder  (05952) 209-107
Über die letzte Telefonnummer können Sie Ihre Angehörigen auch direkt sprechen.

Wer darf den Patienten besuchen? Wann können die Patienten besucht werden?

Die Familie, aber auch Freunde und entferntere Verwandte sind herzlich willkommen, wenn der Patient dies wünscht. Wir sind bemüht, für unsere Patienten und für Sie eine möglichst angenehme Atmosphäre zu schaffen. Leider können aus räumlichen Gründen nur zwei Besucher gleichzeitig zum Patienten gehen. Um die Intimsphäre zu wahren, benutzen Sie bitte die an der Eingangstür angebrachte Klingel. Durch pflegerische Tätigkeiten oder Untersuchungen können sich Wartezeiten ergeben. Wir bitten Sie, so lange im Warteraum bzw. in der Sitzecke Platz zu nehmen, bis die betreuende Pflegeperson Sie dort abholt. Im Falle solcher Verzögerungen bitten wir um Ihr Verständnis.

Ruhezeiten (täglich):

12:00 Uhr - 14:00 Uhr

Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen haben, so hoffen wir, dass Sie sich vertrauensvoll an das Intensivteam wenden.




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