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Hümmling Krankenhaus Sögel
Eine Einrichtung des St. Bonifatius Hospital Verein in Lingen e.V.
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Copyright (c) 2010.
Hümmling Krankenhaus Sögel.
Alle Rechte vorbehalten.

Allgemeine Chirurgie / Viszeralchirurgie

 

Chefarzt:
H. G. Jablonski
herbert.jablonski@kkh-soegel.de
Facharzt für Chirurgie und
Visceralchirurgie

Oberarzt: 
U. Krupp
ulrich.krupp@kkh-soegel.de
Facharzt für Chirurgie, Proktologie, Palliativmedizin

   

Kontakt:

 

Frau Tanja Uhlen

 

 

 

 

 

 

 

 

Sekretariat Frau Tanja Uhlen
Telefon: (05952) 209-112
FAX: (05952) 209-285
E-Mail: chirurgie@kkh-soegel.de

Station Chirurgie 2
Sr. Marlene Augustin
Telefon: (05952) 209-125
marlene.augustin@kkh-soegel.de

 

Während die notfallmäßig vorgestellten Patienten in der Chirurgischen Ambulanz betreut bzw. zur stationären Aufnahme vorbereitet werden, existiert eine regelmäßige ambulante Sprechstunde für die prä- bzw. poststationäre Betreuung der Patienten. Diese Sprechstunde wird persönlich von dem Chefarzt oder seinem Vertreter durchgeführt.


Unser Leistungsspektrum

Viszeralchirurgie

Die Viszeralchirurgie stellt ein eigenes Schwerpunktgebiet in der Chirurgie dar, das die Erkrankungen der Eingeweide und Körperdrüsen behandelt. Wir beschäftigen uns hier schwerpunktmäßig mit Tumorerkrankungen des Magens, des Dünndarmes sowie Dickdarm- und Enddarmerkrankungen. Falls erforderlich, wird die Behandlung fachübergreifend mit den anderen Kliniken unseres Hauses, z.B. Innere-Gastroenterologie, Gynäkologie und Urologie, vorgenommen. Zur Diagnostik steht im Hause ein Computertomograph zur Verfügung. Die Endoskopie des Verdauungstraktes erfolgt eigenständig durch die Innere Klinik unseres Hauses. Die Chirurgie der Schilddrüse und Nebenschilddrüse stellt einen weiteren Anteil unserer Tätigkeit dar. Erkrankungen auf diesem Gebiet betreffen vorwiegend knotige Veränderungen, Tumoren und Funktionsstörungen. Selbstverständlich können Sie von uns auch eine kompetente Stomachirurgie erwarten. Eine adäquate Versorgung wird durch unsere Pflegeexperten mit Stomatherapie-Weiterbildung angeboten.

 

Port - Implantation

Die Port-Implantation zur dauerhaften Verabreichung von Medikamenten, Künstlicher Ernährung und onkologischen Behandlung (Chemotherapie) ist ein weiterer Schwerpunkt. Der "Intraport" ist ein System aus Medikamentenkammer und Katheter. Die Portkammer wird unter die Haut im Brustbereich implantiert und der mit der Kammer verbundene Katheterschlauch in eine Armvene eingeführt. Der Katheter wird bis in die größte menschliche Vene vorgeschoben. Die Portkammer kann durch die Haut getastet und mit einem speziellen Nadelsystem durch eine Silikonmembran punktiert werden.

 

Das Port-System wird in aller Regel in örtlicher Betäubung im ambulanten Rahmen implantiert.

 

Minimal Invasive Chirurgie

Die Minimal Invasive Chirurgie (MIC) des Bauchraumes wird an unserem Hause praktiziert. Inzwischen haben wir das Spektrum wesentlich erweitert und können mittels moderner Technik folgende Organerkrankungen behandeln:

 

  • Leistenbrüche (Tepp o. Tapp),  Narbenhernien (IPOM) 
  • Gallensteinerkrankung
  • Blinddarmerkrankungen
  • Erkrankungen am Dickdarm


Leistenbruchchirurgie

Die Leistenbruchchirurgie mit endoskopisch eingebrachtem Netz hat sich als gewebeschonende und sichere Methode durchgesetzt. Wir verwenden in unserer Klinik das „TEPP"-Verfahren (Total Extraperitoneale Patchapplikation) und das „TAPP“-Verfahren (Transabdominelle präperitoneale Patchapplikation). Natürlich  führen wir je nach individueller Situation auch die

„offen chirurgischen“ Verfahren nach ‚Lichtenstein’ und ‚Shouldice’ durch. 

 

Narbenhernienchirurgie

Intra-Peritoneal Onlay Mesh (IPOM)

Die transabdominelle Peritonealplastik ist eine minimalinvasive Operationstechnik zur Operation der Narbenhernie sowie bei größeren Epigastrischen- und Nabelhernien.

Dabei wird (im Gegensatz zu TEPP und TAPP) die Bruchpforte durch ein künstliches Netz von innen abgedichtet. Dafür sind minimalinvasive intraabdominelle Zugänge nötig. Das Netz wird dann von abdominal aus auf die Bruchlücke aufgebracht.

Ziel der minimal invasiven Hernienchirugie ist die frühzeitige Mobilisierung und Belastung bei deutlich geringeren postoperativen Schmerzen.

 

Gallensteinerkrankungen

Ziel der minimal invasiven Gallenchirurgie ist die Entfernung der Gallenblase, die man auf schonendem Wege präparatorisch freilegt und über einen kleinen Zugang entfernt. Die postoperative Verweildauer wurde dadurch deutlich reduziert.

 

Blinddarmerkrankungen

Die minimal invasive Diagnostik und endoskopische Entfernung bei Blinddarmerkrankungen hat sich ebenfalls durchgesetzt. In den allermeisten Fällen lässt sich dieses Erkrankungsbild ohne größeren Bauchschnitt behandeln.

 

Erkrankungen am Dickdarm

Darmentfernungen bei entzündlichen und tumorösen Erkrankungen am Dickdarm können heute endoskopisch vorgenommen werden. Eine schnellere postoperative Erholungsphase und beschleunigte Darmfunktion ermöglicht eine rasche postoperative Nahrungsaufnahme.

 

Proktologische Chirurgie

Auf proktologischem Sektor werden operative Behandlungen bei Haemorrhoidalleiden (Stapler), Abszessen und Analfissuren/fisteln sowie bei Mastdarmvorfällen und entzündlichen Erkrankungen des Enddarmes vorgenommen.

 

Phlebologie

Ein weiter Arbeitsbereich der Allgemeinchirurgischen Abteilung ist die Phlebologie (Varizenchirurgie). Neben der typischen Venenexhairese und Crossektomie sowie der Perforatorenligaturen, vor allen Dingen beim chronischen Ulcus crurus venosum (Hautveränderungen und offene Stellen am Unterschenkel).

 

Wundmanagement

Neue Aspekte im Wundmanagement erfordern neue Strategien. Vakuumverbände, Hydrokolloidverbände in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen sowie die krurale Faszienchirurgie mit sofortiger Meshgraft-Versorgung (Hauttransplantation) und mit Vakuum beim chronischen Ulcus cruris sind ein weiterer Schwerpunkt der Allgemeinchirurgischen Abteilung 

 



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